
Man bleibt vor dem Bild stehen und atmet ruhig. Das Licht, das sich auf der Leinwand ausbreitet, berührt irgendwo in der Tiefe des Herzens.
mitten im Herzen der Stadt wurde ein Ort eröffnet, an dem Kunst und Meditation aufeinandertreffen.
Es ist die erste geplante Ausstellung, die von Mitgliedern der 108인회 des Zentrums für Frauenentwicklung der buddhistischen Tradition im Bereich Kultur- und Kunst präsentiert wird.
Die 108인회 ist ein Netzwerk, das vom Zentrum für Frauenentwicklung der buddhistischen Tradition der Jogye-Ordenslinie des koreanischen Buddhismus zusammengestellt wurde, um Frauen aus buddhistischen Kreisen, die in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen tätig sind, sowie buddhistische Praktizierende miteinander zu vernetzen. Fachleute aus Bereichen wie Bildung, Wirtschaft sowie Kultur- und Kunst wirken daran mit. Unter ihnen bündeln die Mitglieder im Bereich Kultur- und Kunst zum ersten Mal ihre Kräfte und planen gemeinsam eine Ausstellung.
Ein Raum, in dem Sternenlicht und Meditation eins werden
In der Ausstellung nahmen sechs Künstlerinnen teil, darunter Kang Mi-seon, Kim In-sook, An Ji-young, Yang Kyung-yoon, Lee Young-mi und Ha Su-kyung. Medien- und Meditationskunstwerke, die das Sternenlicht verkörpern, füllen den Jabi-Saal und geleiten die Besucher in eine stille Welt jenseits des Alltags.
Das größte Merkmal dieser Ausstellung ist, dass die Besucher über das reine „Betrachten“ hinaus direkt in Meditations-Programmangebote eingebunden werden können, die unmittelbar mit der Ausstellung verknüpft sind. Die Zeit, die man vor den Kunstwerken verbringt, ist so gestaltet, dass sie selbst zur Praxis wird.
Meditationsprogramme zum Ausruhen mit allen Sinnen, kostenlos vor Ort
Während der gesamten Ausstellungszeit werden abwechslungsreiche kostenlose Erlebnisprogramme angeboten. Am 13. März fand bereits „Seonmyeong-Seon-Dance“ statt, und am 16. März wurde das Programm als Tee-Meditation durchgeführt.
Die verbleibenden Termine sind wie folgt.
23. März: „Mandala malen“ von Kim Yang-hee, Leiterin des Wisdom-Chor-Ensembles
26. März (letzter Tag): „Meditationsspeisen“ von Choi Hye-kyung, Leiterin des Health-Banchang Centers
Von Seonmyeong-Seon-Dance über Tee-Meditation bis hin zum Mandala-Malen und zu Meditationsspeisen entsteht ein stufenweiser Aufbau, in dem man Meditation mit dem ganzen Körper und Geist erlebt: mit den Augen schauen, mit den Händen zeichnen und mit dem Mund genießen. Auch ohne besondere Vorerfahrung in der Praxis kann man ganz leicht mitmachen.
„Kein großes Üben, nur eine kurze Achtsamkeit für mich – ab heute“
Eine zuständige Person des Zentrums für Frauenentwicklung der buddhistischen Tradition erklärte: „Wir möchten Kunstbetrachtung und Meditationserlebnis in einem Raum verbinden und den Besuchern die Gelegenheit geben, ihre Atmung wieder ganz bewusst wahrzunehmen.“ Und weiter: „Es geht nicht um großes Üben, sondern um eine kurze, sanfte Übung der Zuwendung zu mir selbst – heute.“
Im Monat März, in dem der Frühling allmählich tiefer wird, beginnt das schon allein dadurch, dass man durch die Straßen von Cheongun-dong in der Nähe des Gyeongbokgung-Palastes geht und schließlich im Jabi-Saal des Zentrums für Frauenentwicklung der buddhistischen Tradition ankommt: Dort verändert sich die Art zu atmen deutlich von dem, was man aus dem Alltag kennt. Die Zeit, in der man kurz vor den Werken innehalten kann, wird für Menschen, die so hektisch unterwegs waren, ein kleines Geschenk sein.
Hinweise zur Ausstellung
Ausstellungstitel: Meditationskunst-Ausstellung 2026
Zeitraum: bis 26. März 2026 (Do)
Ort: Jabi-Saal im 3. Stock des Hauptgebäudes des Zentrums für Frauenentwicklung der buddhistischen Tradition (Cheongun-dong, Jongno-gu, Seoul)
Veranstalter: 108인회 des Zentrums für Frauenentwicklung der buddhistischen Tradition, Bereich Kultur- und Kunst
Teilnehmende Künstlerinnen: Kang Mi-seon, Kim In-sook, An Ji-young, Yang Kyung-yoon, Lee Young-mi, Ha Su-kyung (6 Personen)
Erlebnisprogramme: kostenlos (Seonmyeong-Seon-Dance, Tee-Meditation, Mandala malen, Meditationsspeisen)
Termine: 23. März Mandala malen / 26. März Meditationsspeisen
