[Buchvorstellung] Was ein Psychiater beim Ausstieg entdeckte — 『Wie ich versuchte, nach den Lehren Buddhas zu leben』

Wie ich versuchte, nach den Lehren Buddhas zu leben - Coverbild<br>Quelle: Kyobo Bookstore
Wie ich versuchte, nach den Lehren Buddhas zu leben - Coverbild
Quelle: Kyobo Bookstore

Hast du nicht auch schon einmal diesen Gedanken gehabt? Ich habe viele Psychologiebücher gelesen, aber warum ist der Geist immer noch so unberechenbar? Die tröstenden Worte sind süß, halten aber nicht lange an, und selbst wenn ich eine Meditations-App starte, kann ich meine Gedanken nicht stoppen. Ich habe das Gefühl, die Ursachen des Leidens zu kennen, aber wenn ich tatsächlich darin bin, bin ich machtlos.

Ein Buch, das ehrlich auf diese Verzweiflung antwortet, ist erschienen. 『Wie ich versuchte, nach den Lehren Buddhas zu leben — 15 buddhistische Lektionen, die das Leben erleichtern』.

Selbst im lebenswertesten Land der Welt litt der Geist

Der Autor Tony Fernando ist Psychiater und Professor für Psychiatrie an der Universität Auckland in Neuseeland und ein weltweit anerkannter Experte auf dem Gebiet der Schlafmedizin. Er gilt als einer der beliebtesten Psychiater in Australien und Neuseeland und hat jahrzehntelang im Behandlungszimmer bei vielen Menschen verweilt.

Es gibt jedoch eine interessante Tatsache. Selbst in diesem als lebenswert geltenden Land kamen die Menschen ständig zu ihm, um ihre Unruhe und Erschöpfung zu lindern. Selbst in einem Leben mit perfekten Bedingungen hörte das Leiden nicht auf. Und der Autor selbst war keine Ausnahme. Je mehr er haben wollte, desto unruhiger wurde er.

Vor dieser Frage wandte er sich an eine Person von vor 2.600 Jahren. Es war Buddha.

Ein ausgetretener Psychiater — Wo Praxis und Klinik aufeinandertreffen

Tony Fernando hat nicht einfach nur buddhistische Philosophie studiert. Er hat viermal vorübergehend als Mönch gelebt und direkt praktiziert. Lange Zeit legte er den Arztkittel ab und trug die Mönchskleidung. Nicht im Behandlungszimmer, sondern im Meditationsraum lernte er körperlich, wie der Geist Leiden erzeugt.

Und dann kehrte er zurück ins Behandlungszimmer und fragte sich: Wie können die Lehren Buddhas in die Sprache der modernen Psychologie übersetzt werden?

Das Ergebnis dieser Forschung ist dieses Buch.

"Buddha war der erste Psychologe der Menschheit"

Die Schlussfolgerung des Autors ist klar. Buddha war, bevor er ein mysteriöses religiöses Wesen war, die Person, die den menschlichen Geist am präzisesten seziert hat.

Buddha nannte die Ursache des Leidens 'Dukkha' und beschrieb den Zustand, in dem Gedanken unkontrollierbar verstärkt werden, als 'Papañca'. Erstaunlicherweise steht Dukkha in direktem Zusammenhang mit dem 'Stress' der modernen Psychiatrie, und Papañca entspricht genau dem 'Überdenken'. Buddha erklärte bereits systematisch, wie Wut, Angst, Anhaftung und Sucht entstehen und sich wiederholen.

Der Autor hat durch 20 Jahre klinische Erfahrung und Praxis bestätigt, dass beide letztlich die gleiche Frage beantworten: 'Warum leidet der Mensch, und wie kann man diese Kette lockern?'

15 buddhistische Lektionen — Verlangen, Gedanken, Emotionen, Beziehungen

Dieses Buch ist kein einfaches buddhistisches Handbuch. Es zeigt konkret, wie Verlangen, Gedanken, Emotionen und Beziehungen miteinander verwoben sind und das Leiden verstärken. Und in jedem Kapitel wird gezeigt, wie man diese Kette lockern kann, mit praktischen Methoden, die im Leben anwendbar sind.

Ein weiterer Vorzug dieses Buches ist, dass es so gestaltet ist, dass es ohne religiöse Belastung gelesen werden kann. Es wurde so geschrieben, dass es von jedem, der mit dem Geist zu kämpfen hat, unabhängig von buddhistischem Glauben oder Meditations-Erfahrung, in die Hand genommen werden kann. Der Autor spricht die Leser in einer warmen und klaren Sprache an, als würde er mit seinen Patienten im Behandlungszimmer oder mit Menschen in Korrektureinrichtungen und Klassenzimmern sprechen.

Für wen dieses Buch empfohlen wird

Für diejenigen, die regelmäßig Bücher über den Geist lesen, aber immer noch Schwierigkeiten haben, für diejenigen, die konkrete Methoden zur Linderung von Leiden benötigen, anstatt vager Trost, für diejenigen, die sich von Religion belastet fühlen, aber nach etwas suchen, das ihnen im Leben Halt gibt, und für diejenigen, die mit Meditation oder Achtsamkeit beginnen möchten, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Dieses Buch ist der realistischste Wegweiser für solche Menschen.

Die Einsichten von vor 2.600 Jahren sind auch für uns, die wir in diesem Moment leben, nach wie vor gültig, und diese Weisheit kann nicht durch Glauben, sondern durch 'das Auge, das den Geist sieht', erreicht werden. Tony Fernando beweist diese Tatsache mit seinem eigenen Leben.

Buchinformationen

Titel: Wie ich versuchte, nach den Lehren Buddhas zu leben — 15 buddhistische Lektionen, die das Leben erleichtern

Autor: Tony Fernando | Übersetzung: Kang Jeong-seon

Verlag: Wilma | Veröffentlichungsdatum: 20. Februar 2026

Umfang: 320 Seiten