Achtsamkeit im Bergtempel — Die heilende Sprache des Achtsamkeitstempels von Sudeoksa

Quelle: Yesan-gun
Quelle: Yesan-gun

An der Schwelle zum Frühling versammelten sich Menschen mit fremden Lasten vor dem Tor des Sudeoksa-Tempels in Yesan, Chungcheongnam-do. Menschen, die mit einer Krebsdiagnose konfrontiert sind, die ihren Partner verloren haben, und die lange Zeit mit Angst und Depression leben. Elf Personen, jede mit einer anderen Last, fanden für zwei Nächte und drei Tage Zuflucht im Tempel.

Ein heiliger Raum, ausgewählt von der Gesundheitsbehörde — Achtsamkeitstempel von Sudeoksa

Die Gesundheitsbehörde von Yesan-gun führte auch in diesem Jahr, wie im letzten Jahr, ein 'Achtsamkeitstempel'-Programm durch, um die psychische Gesundheit der Anwohner zu fördern und Angst und Depression zu lindern. Vom 27. Februar bis 1. März fand das Programm über zwei Nächte und drei Tage im Sudeoksa, einem der ältesten Tempel in Chungcheongnam-do, statt.

Die Teilnehmer setzten sich aus verschiedenen Anwohnern zusammen, die mit psychischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, darunter Kinder- und Jugendprogramme, Krebspatienten, Menschen mit Erfahrungen des Verlusts eines Partners sowie Personen, die unter Depressionen und Angst litten. Sie kamen nicht mit einem ärztlichen Attest oder Rezept, sondern mit ihren eigenen Schmerzen als Beweis.

Eine Tasse Tee, ein Klang — Die Sprache des Tempels beruhigt das Herz

Die Teilnehmer nahmen an ruhigen Aktivitäten in der Natur teil, wie Teegesprächen mit Mönchen, Klangschalenmeditation und dem Basteln von Lotuslaternen, um den Alltagsstress abzubauen und sich selbst zu reflektieren.

Die Zeit, in der man mit einem Mönch bei einer Tasse Tee sitzt. Der Klang der schwingenden Klangschale, der sich durch die Luft ausbreitet. Die Hände, die still einen Wunsch in die brennende Lotuslaterne legen. Manche Heilung kommt nicht durch Worte, sondern durch Empfindungen. Ein Gefühl der Erleichterung, das der Körper zuerst erinnert, auch wenn es nicht erklärt werden kann, das ist das Geschenk des Tempels.

Die Stille der Umgebung selbst war heilend

Insbesondere die regelmäßige Lebensweise und die ruhige Umgebung während des Tempelaufenthalts zeigten positive Effekte auf psychische Stabilität und emotionale Erholung. Man wacht mit dem Klang des Morgengebets auf, isst zu festgelegten Zeiten und ruht sich natürlich aus, wenn die Sonne untergeht. Das, was moderne Menschen am meisten verloren haben, ist der 'Takt' des Lebens, den der Tempel zurückgibt.

Eine Ausweitung der Achtsamkeit für 50 Personen

Die Gesundheitsbehörde plant, das Programm in diesem Jahr auszuweiten und von Februar bis November insgesamt fünf Sitzungen für 50 Personen anzubieten, wobei jede Sitzung entweder zwei Tage und eine Nacht oder drei Tage und zwei Nächte dauert. Es wird ein maßgeschneidertes Achtsamkeitsprogramm angeboten, das die Eigenschaften und Situationen der Teilnehmer berücksichtigt.

Die Echtheit dieses Programms liegt darin, dass es nicht bei einer einzigen Erfahrung bleibt. Wiederholung, Kontinuität und Anpassung. Die psychische Gesundheit wird nicht durch ein einmaliges Rezept, sondern durch kontinuierliche Pflege wiederhergestellt, das weiß die Gesundheitsbehörde von Yesan-gun gut.

Ein Vertreter der Gesundheitsbehörde erklärte: "Die Erfahrung, sich in der Natur um sich selbst zu kümmern, hilft den Teilnehmern tatsächlich, ihre Depressionen und Ängste zu verringern", und betonte, dass sie weiterhin daran arbeiten werden, die psychische Gesundheit der Anwohner mit emotionalen Schwierigkeiten zu fördern.

Abschließend — Heilung beginnt im Tempel

Dass Achtsamkeitsmeditation aus den Krankenhäusern herauskommt, könnte vielleicht ein ganz natürlicher Prozess sein. Ein ruhiger Raum, regelmäßige Abläufe, die Klänge der Natur, ein warmes Wort des Mönchs. All dies vereint im Tempel ist kein einfaches 'Heilungsreise', sondern ein liebevolles Rezept für Menschen, deren Herzen am Boden sind.

Mit etwas leichteren Schritten verlässt man das Tor des Sudeoksa. Mögen diese Schritte wie der Frühlingswind weiterziehen.