Die Geschichtenerzählende Klavierkonzert von Shin Eun-kyung: 'Meditative Erfahrung von Musik und Körper'

Was passiert mit unserem Körper, wenn wir Musik hören? Wie verändert sich unser Atem, während die Klaviermelodien erklingen, und wohin führt unser Geist? Das geschichtenerzählende Klavierkonzert von Pianistin Shin Eun-kyung 〈erzählt von Klängen, Körper〉 beantwortet diese Fragen durch eine meditative Erfahrung.

Am 26. Februar um 19:30 Uhr findet diese Aufführung im JCC Kunstzentrum statt und kombiniert Klaviermusik mit zeitgenössischem Tanz, um eine Zeit der Musikmeditation anzubieten, die über das Hören hinausgeht und 'körperlich erinnert' wird.

Der Moment des Erwachens durch die Sinne an der Grenze zwischen Meditation und Musik

Die seit 2018 laufende Reihe von geschichtenerzählenden Klavierkonzerten von Shin Eun-kyung lädt nicht dazu ein, Musik als Objekt des 'Verstehens' zu betrachten, sondern als Bereich der 'Erfahrung'. Wie in der Meditation, die von 'Hier und Jetzt' spricht, führt diese Aufführung das Publikum dazu, Gedanken loszulassen und Musik mit reinem Empfinden zu erleben.

Dieses Werk, das mit Tänzer Lee Sang-don zusammenarbeitet, stellt das Thema 'Körper' in den Mittelpunkt. In der Meditation ist der Körper nicht nur ein physisches Wesen, sondern der sicherste Kanal, um den gegenwärtigen Moment zu empfinden. Der Körper des Tänzers, der sich im Einklang mit den Klavierklängen bewegt, konzentriert sich ganz auf das Geräusch und lebt diesen Moment wie in einer Atemmeditation.

Meditation durch Klang, Erinnerungen durch den Körper

Auf der Bühne steht ein Klavier, und es gibt Körper, die sich im Einklang mit diesem Klang bewegen. Die Musik inspiriert den Tanz, und der Tanz dehnt die Zeit der Musik aus. Dies ähnelt dem Zustand, in dem Beobachter und Objekt in der Meditationspraxis eins werden.

Klangmeditation (Sound Meditation) ist eine Meditationsmethode, die sich auf bestimmte Klänge oder Vibrationen konzentriert und den Geist beruhigt. In dieser Aufführung führt der Klavierklang das Bewusstsein des Publikums wie ein Mantra in den gegenwärtigen Moment. Gleichzeitig lädt die Bewegung des Tänzers das Publikum ein, sich selbst in seinem Körper und seinen Empfindungen bewusst zu werden, ähnlich wie bei der Körpermeditation (Body Scan Meditation).

Klang und Körper werden zu einem Quell der Inspiration füreinander und fließen in das Leben und die Erinnerungen jedes einzelnen Zuschauers. Dies ist der Prozess der 'inneren Kontemplation', von dem in der Meditation gesprochen wird. Äußere Reize (Klang und Bewegung) öffnen den ruhigen Raum im Inneren, und darin tauchen die Erinnerungen und Emotionen jedes Einzelnen auf und fließen.

Eine 80-minütige Reise der sinnlichen Meditation, von Barock bis zur Moderne

Diese Aufführung dauert 80 Minuten ohne Pause. Während die Musik von Barock bis zur Moderne wie ein langer Atem fließt, erlebt das Publikum eine tiefe innere Reise, als ob es an einer langen Meditationssitzung (Long Meditation Session) teilnimmt.

Die Bühne, die mit der Musik von Rameau und Bach beginnt, öffnet sich wie ein ruhiger Atemzug. So wie der Beginn der Meditation sich auf den Atem konzentriert und den Geist beruhigt, ordnet die raffinierte Melodie der Barockmusik das Herz des Publikums ruhig.

Während die Melodien von Beethoven erklingen, weitet sich allmählich die emotionale Tiefe, und in den Werken von Schumann und Chopin verändern sich die emotionalen Wellen vielfältig und intensiv. Dies ähnelt dem Prozess, in dem verschiedene Emotionen und Gedanken während der Meditation aufsteigen und beobachtet werden, ohne sie zu unterdrücken oder festzuhalten, sondern sie einfach fließen zu lassen.

In der Musik von Brahms und Poulenc wird die Temperatur auf der Bühne wärmer. Je tiefer die Meditation wird, desto mehr steigt die Güte und Wärme im Herzen, und die Musik umhüllt das Publikum allmählich mit einer sanften Empfindung.

Die Melodien von Volkmann und Morricone fließen wie eine Szene aus einer alten Erinnerung in das Leben jedes Einzelnen und nähern sich dem Ende der Aufführung. Am Ende der Meditation bleibt die Musik für jeden Zuschauer mit einer anderen Bedeutung zurück, ähnlich wie Einsichten oder Erkenntnisse, die in der Stille aufsteigen.

Eine Zeit der Achtsamkeit, die durch Musik und Tanz geschaffen wird

Zwischen den Stücken gibt es kurze Geschichten und Pausen. So wie der Raum zwischen den Atemzügen in der Meditation wichtig ist, ist auch die Stille zwischen den Musikstücken ein bedeutungsvoller Moment. In dieser Pause kann das Publikum die gerade gehörte Musik vollständig verarbeiten und sich auf die nächste Musik vorbereiten.

Der Körper des Tänzers bewegt sich natürlich im Einklang mit dem Klang des Klaviers. Klang und Körper stehen nicht nur in einer nachfolgenden Beziehung, sondern stehen auch im Widerspruch zueinander, vereinen sich und führen einen Dialog. Dies ähnelt dem Prozess, in dem Geist und Körper in der Meditationspraxis wechselseitig Einfluss aufeinander ausüben und Harmonie erreichen.

Der Klang erhebt den Körper, der Körper hört und erinnert den Klang, und die Bühne wird zu einer lebendigen Landschaft. Das Publikum verweilt in diesem Landschaftsbild und bleibt auf natürliche Weise im Zustand der Achtsamkeit (Mindfulness). Ohne zu analysieren oder zu urteilen, ist es einfach vollständig in den Klängen und Bewegungen, die sich in diesem Moment entfalten, präsent.

Die Pianistin Shin Eun-kyung hat seit 2018 durch das geschichtenerzählende Klavierkonzert klassische Musik als Zeit vorgeschlagen, die in das Empfinden des Lebens eindringt. Der Tänzer Lee Sang-don vermittelt Bewegung mehr durch 'Empfindung' als durch 'Technik' und führt einen Tanz auf, bei dem der Körper zuerst reagiert und die Empfindung zuerst spricht. Die Begegnung dieser beiden Künstler schafft eine einzigartige Erfahrung, in der Musikmeditation und Bewegungsmeditation eins werden.

Diese Aufführung ist eine Meditation, die nicht in einem Meditationszentrum oder Tempel, sondern im Konzertsaal stattfindet, und wird durch Kunst erfahren. Es ist nicht notwendig, die Musik zu 'verstehen'. Man muss nur auf den Klang hören, die Bewegung beobachten und den eigenen Körper und Atem spüren. Am Ende der 80-minütigen Reise wird das Publikum auf unterschiedliche Weise mit sich selbst in Kontakt treten.

 

■ Besetzung 'Gespräch zwischen Klang und Körper'

Pianistin Shin Eun-kyung

Tänzer Lee Sang-don

 

■ Aufführungsinformationen

Aufführungsname: Shin Eun-kyungs geschichtenerzählendes Klavierkonzert 〈erzählt von Klängen, Körper〉

Datum: 26. Februar 2026 (Donnerstag) um 19:30 Uhr (Laufzeit 80 Minuten - keine Pause)

Ort: JCC Kunstzentrum Konzertsaal

Veranstalter: Seoul Fusion Music

Unterstützung: Jeongga-gan Ari

Tickets: Naver Reservierung (N Pay Zahlung)

https://booking.naver.com/booking/12/bizes/1571203

 

Ticketpreise

Erwachsene 50.000 Won / Schüler 30.000 Won (7 Jahre und älter bis 18 Jahre, Ausweis erforderlich)