30.000-Won-Tempelaufenthalt für Ausländer: Im September an 19 Orten in ganz Korea

Die Korea-Buddhismus-Kulturstiftung betreibt vom 1. bis 30. September in landesweit 19 Tempeln den „Besonderen Tempelaufenthalt für Ausländer“. Das ist ein Programm, bei dem ausländische Touristen, die Korea besuchen, sowie Ausländer, die in Korea leben, einen Plan für zwei Tage und eine Nacht für 30.000 Won erleben können.

Übernachtung und zwei Tage für 30.000 Won: Die Schwelle zum Alltag im Tempel ist gesunken

Der Kern des Programms sind die Kosten. Die Kulturstiftung hat die Teilnahmegebühr auf 30.000 Won festgelegt – das sind mehr als die Hälfte weniger als die bisherigen Erlebnisgebühren. Die Maßnahme soll Ausländer, die vor sprachlichen und Informationsbarrieren zögerten, den Tagesablauf im Tempel ohne besondere Belastung kennenlernen lassen.

Die Teilnehmer folgen an zwei Tagen dem Alltag des jeweiligen Tempels. Frühmorgendliche Verehrungsriten, Mahlzeiten aus einer Tonschale (Balu-ogyang), Sitzmeditation und Meditation sowie ein Gespräch mit dem Mönch bilden den Mittelpunkt des Programms. Je nach Tempel kommen Erlebnisse wie 108 Verbeugungen und das Basteln von Gebetsperlen sowie ein Spaziergang auf Wegen rund um den Tempel hinzu. Der detaillierte Ablauf wird je Tempel unterschiedlich geführt.

Von der Jogye-sa bis zur Haein-sa: In ganz Korea öffnen 19 Tempel ihre Türen

Die teilnehmenden Tempel sind gleichmäßig über die neun Provinzen und Städte in ganz Korea verteilt. In Seoul nehmen die Jogye-sa, die Hwagye-sa und das Internationale Seon-Zentrum teil. In Gangwon sind die Naksansa und die Woljeong-sa dabei, in Gyeonggi die Myeojok-sa und die Yongjusa sowie die Daegwangsa in Seongnam.

In Gyeongnam beteiligen sich die Tongdosa und die Haein-sa sowie das Buda Seonwon; außerdem sind die Beomeosa in Busan und die Donghwasa in Daegu mit dabei. In Jeonnam sind die Daeheung-sa und die Yeonok-sa dabei, in Jeonbuk die Seonuns-a; in Chungnam stehen die Magok-sa, die Seokwang-sa und die Sudeok-sa als teilnehmende Tempel fest.

Es handelt sich um eine Mischung, in der städtische Tempel und große Tempel in den Bergen gemeinsam enthalten sind. Wer Korea mit einem kurzen Aufenthalt besucht, kann sich den passenden Tag in der Hauptstadt Seoul aus dem Programm zusammenstellen, während diejenigen, die den besonderen Klang tiefer Bergtempel suchen, ihren Tag in einer Region mit einem großen Tempel finden können.

Die Reservierung läuft auf der englischen Website in der Reihenfolge des Eingangs

Die Bewerbung zur Teilnahme wird über die offizielle englische Website des Tempelaufenthalts ( www.eng.templestay.com ) ab dem 12. August um 13:00 Uhr in der Reihenfolge des Eingangs entgegengenommen. Wenn die Anzahl der Bewerber pro Tempel ausgeschöpft ist, wird die Reservierung geschlossen. Einzelheiten wie teilnehmende Tempel und die jeweiligen Programmlaufzeiten sind auf der Buchungsseite einzusehen.

Da das Programm jedes Jahr bei ausländischen Teilnehmern auf großen Zuspruch stößt, ist mit einem frühen Schließen zu rechnen.

Hinweise zum Besonderen Tempelaufenthalt für Ausländer 2026

Kategorie

Inhalt

Betriebszeitraum

1. September 2026 (Dienstag) bis 30. September 2026 (Mittwoch)

Zielgruppe

Ausländer

Teilnahmegebühr

Übernachtung und zwei Tage: 30.000 Won

Teilnehmende Tempel

19 Orte in ganz Korea

Buchungsmethode

Online-Buchung auf der englischen Website des Tempelaufenthalts ( www.eng.templestay.com )

Eröffnung der Buchungsseite

12. August (Mittwoch) um 13:00 Uhr

„Ein Zugang, um den Atem des koreanischen Buddhismus aus 1.700 Jahren unmittelbar zu spüren“

Der Leiter der Korea-Buddhismus-Kulturstiftung, Il-wha Sunim, sagte: „Während das weltweite Interesse an der koreanischen Kultur weiter wächst, ist der Tempelaufenthalt der wohl besondere Weg, den Atem des koreanischen Buddhismus aus 1.700 Jahren mit dem ganzen Körper spüren zu können.“ Er ergänzte: „Ich erwarte, dass es in den schönen Bergtempeln des Septembers eine Zeit wird, in der man über Staatsangehörigkeit und Sprache hinweg eine Tasse Tee teilt, sich selbst zuwendet und dabei die tiefe Schönheit und die warme Herzlichkeit des koreanischen Buddhismus miteinander teilt.“

Der Tempelaufenthalt begann im Zuge der FIFA-Weltmeisterschaft Korea/Japan 2002 und hat sich seither als ein Programm für traditionelle Kulturbegegnungen etabliert, das Korea repräsentiert. In jüngster Zeit steigt die Zahl der ausländischen Teilnehmer beständig – auch im Zusammenspiel mit dem wachsenden Interesse an K-Culture.

Die Bergtempel im September sind nun in der Phase, in der sie allmählich die Hitze des Sommers hinter sich lassen. Wenn das Rauschen des Bachwassers nach und nach leiser wird und die Luft in den frühen Morgenstunden frischer wird, setzen sich Menschen aus fremden Ländern auf denselben Boden und teilen eine Tasse Tee. Was die Zahl von 30.000 Won öffnet, ist nicht nur die Übernachtung – es wird eine Zeit dieser Art sein.“