Workshop für Energie-Yoga an der Wonkwang Digital University

Quelle: Wonkwang Universität
Quelle: Wonkwang Universität

Der Workshop für Energie-Yoga, der am 7. März von der Abteilung für Yoga und Meditation der Wonkwang Digital University veranstaltet wurde. Es war ein praktisches Programm, das Viniyoga, Asana-Flow-Meditation, Atmung und Qigong-Training an einem Tag integriert und sowohl bei Studierenden als auch bei Absolventen hohe Resonanz fand.

An einem Freitag im März, als der Frühling gerade begann, hallte das Geräusch von Yogamatten leise im großen Hörsaal des Seoul-Campus der Wonkwang Digital University. Die Türen des 'Energie-Yoga Workshops', der am 7. stattfand, wurden geöffnet. Viniyoga, Asana-Meditation, Atmung und Qigong – eine außergewöhnliche Gelegenheit, bei der drei Strömungen östlicher Praktiken an einem Ort zusammenkamen.

Morgens die Chakras wecken – die feine Herangehensweise des Viniyoga

Die morgendliche Vorlesung wurde von Professorin Kwak Ji-hye geleitet. Sie ist Professorin an der Abteilung für Yoga und Meditation der Wonkwang Digital University und auch Professorin an der Graduate School of Buddhist Studies in Seoul, sowie die Vertreterin der Korea Yoga Conference. Sie gehört zu den Forschern, die das Feld der Energie-Yoga-Ausbildung in Korea am tiefsten verstehen.

Die von ihr vorgestellte Praxis war Viniyoga. Viniyoga ist eine Methode, bei der dieselbe Asana je nach körperlichem Zustand und Ziel des Einzelnen unterschiedlich angewendet wird. Begonnen mit dem Bewusstsein für die Chakras, über Atemübungen, Asana-Praxis bis hin zur tiefen Entspannung durch Prana Nidra – die Teilnehmer folgten schrittweise dem Gefühl, wie die Energie in ihrem Körper erwacht.

Nachmittags von Kanda aus starten – Integration von Asana, Mudra und Meditation

Am Nachmittag stand Abteilungsleiter Park Seung-tae am Pult. Das von ihm gewählte Thema war 'Asana-Flow-Meditation'. Im Mittelpunkt der Praxis stand Kanda. Kanda wird als der Ursprungspunkt beschrieben, an dem die Energiekanäle, die Nadis, in der indischen Tradition zusammenlaufen und sich tief im Bauch befinden. Indem die Teilnehmer sich dieses Punktes bewusst waren, führten sie Asanas aus und praktizierten Sequenzen, die Mudras einbezogen, und erlebten dabei, dass meditative Konzentration auch während der Bewegung möglich ist.

Die folgende Zeit für 'Atmung und Qigong' war eines der Highlights des Tages. Pranayama und die koreanische traditionelle Dantien-Atmung – auf den ersten Blick unterschiedlich, aber in der Art und Weise, wie sie die Energie im Körper durch Atmung lenken, sind beide Praktiken tief miteinander verbunden. Während die Praxis fortschritt, wurde das Zusammentreffen östlicher und westlicher Praktiken zu einer lebendigen Erfahrung, die über einen einfachen Vergleich hinausging.

"Die Erfahrung der Praxis hat sich vertieft" – Stimmen aus dem Publikum

An diesem Tag nahmen sowohl Studierende als auch Absolventen am Workshop teil. Die Rückmeldungen vor Ort waren nicht nur einfache Zufriedenheit. Stimmen wie "Ich konnte systematisch verstehen, wie Yoga, Atmung und Energiepraktiken miteinander verbunden sind" und "Da es sich um eine praxisorientierte Vorlesung handelte, hat sich meine Erfahrung vertieft" folgten. Es waren Reaktionen, die zeigten, wie unterschiedlich es ist, etwas zu wissen und es körperlich zu erfahren.

Abteilungsleiter Park Seung-tae äußerte: "Dieser Workshop für Energie-Yoga war eine bedeutende Gelegenheit, die wesentlichen Elemente von Atmung und Energiefluss in der Yoga-Praxis integrativ zu erfahren" und kündigte an, dass er auch in Zukunft weiterhin praxisorientierte Vorträge anbieten werde.

Der Ausgangspunkt für die Energiepraxis ist nicht weit entfernt. In diesem Moment zu wissen, wo mein Atem ist – das ist die erste Tür zu allen Praktiken.