[Neuerscheinung] Zehn Minuten am Tag, Zeit zum Beruhigen des eigenen Wankens … Ein Tagessinnesmeditation von Jeongmoks님 『Tagesmeditation von Jeongmoks』

Für moderne Menschen, die ihre Gegenwart verfehlen, weil sie sich über Vergangenes ärgern und sich zugleich vor der Zukunft fürchten, ist ein neues Buch erschienen, das warme Erholung bietet. Der Mönch Jeongmok, der sich seit langem jenseits religiöser Grenzen dafür einsetzt, das Meditations- und Achtsamkeitswissen in der breiten Öffentlichkeit zu verankern, hat seine Neuerscheinung 『Tagesmeditation von Jeongmok』 (Su-Oh Jae) herausgebracht.

Jeongmok setzt sich seit langem für die Popularisierung der Achtsamkeits- und Meditationspraxis ein – unter anderem als „erste Nonne-DJ“ im Inland sowie über den Internet-Achtsamkeits-Podcast „Yuna Broadcasting“. Mit diesem Buch macht er jedoch weniger große Erleuchtung als vielmehr eine „Einführung in die Alltagsmeditation“ zum Vorschlag: Wer täglich zehn Minuten investiert, soll lernen, sich direkt mitten im Leben selbst zu kümmern. Er stellt Meditation nicht als heiliges und besonderes Training dar, sondern als gesunde Alltagsgewohnheit für jeden Tag – und hilft so, die erschöpften Herzen beschäftigter Menschen zu beruhigen.

Dieses Buch ist eine „Einführung in die Alltagsmeditation“: Statt nach großen Erleuchtungen oder schwierigen Lehren zu suchen, hilft es jedem, der täglich zehn Minuten investiert, sich im eigenen Leben selbst zu kümmern. Meditation wird dabei nicht als heilige Übung verstanden, sondern als gesunde Alltagsgewohnheit für jeden Tag.

QR-Code mit Audio-Anleitung enthalten … Von „einem Buch zum Lesen“ zu „einer Meditation zum Selbermachen“

Das größte Merkmal der neuen Ausgabe ist ein freundlicher Aufbau, der die praktische Umsetzung der Leser unterstützt. In jedem Kapitel sind QR-Codes enthalten, mit denen man den ruhigen Klang der Stimme von Jeongmok hören und die Meditation vor Ort sofort nachmachen kann. Das Buch will damit nicht nur das Verständnis von Begriffen über den Text ermöglichen, sondern die Umsetzung auf natürliche Weise anstoßen.

Das Buch geht den Weg Schritt für Schritt an: von Achtsamkeit über Wut, Verzweiflung, Angst, Vergebung, Wachstum und Mitgefühl hin zu einem meditativen Leben. Außerdem enthält es vielfältige Meditationsmethoden, die je nach Situation und Verfassung anwendbar sind.

  • Wenn Flammen und Wut hochschlagen: Nicht mit dem Feuer tanzen, sondern eine Minute und dreißig Sekunden laufen oder spazieren gehen und beobachten, wohin die Energie der Wut abfließt – Atemtechnik des Kuṃbhaka

  • Wenn Verzweiflung und Depression kommen: An einen Fisch denken, der im urtiefen Meer selbst Licht aufscheinen lässt, und das Herz schützen – Körperbeobachtungsmeditation, Meditationsübung für die Hände

  • Wenn Angst sich aufdrängt: Erkennen, dass Angst ein Streich ist, den das eigene Herz erzeugt – Schlüsselbein-Punkt klopfen, Klangmeditation

  • Wenn Konzentration und die innere Ordnung gebraucht werden: Meditation mit dem Blick auf den Sekundenzeiger, Atemmeditation, Meditation zum Zählen von Zahlen, Meditation beim Barfußgehen

  • Wenn der müde Tag beendet werden soll oder wenn man die Wunden in Beziehungen heilen möchte: Meditation über den Klang einer Glocke, Mediation der Vergebung, Tōng-Lén-Meditation, maßgeschneiderte Meditationen für Familien, Jugendliche und Berufstätige

„Meditation bedeutet, die alten Nägel aus dem Herzen zu ziehen“

Jeongmok erklärt Meditation als „das Ziehen der alten Nägel, die im Herzen stecken“. Denn das Unbewusste sei wie ein Nagel im Holz: Es ändere sich nicht von selbst, solange man nicht die eigene Mühe aufwendet, um ihn herauszubekommen. Erst wenn man die Muster alter Gedanken und die Gewohnheiten des Herzens entdeckt und leer räumt, entsteht die Kraft für ein neues Herz.

Der Mönch sagt: „Durch Meditation bekommt man nichts. Vielmehr entsteht die wahre Kraft des Herzens erst dann, wenn man den Gedanken loslässt, etwas zu erlangen.“ Er betont damit die Bedeutung der „Kraft, beharrlich dranzubleiben“ – mehr als jede Technik, wie man Meditation gut ausführt. Außerdem erinnert er daran, dass lange gehegte Abneigung und Groll am Ende schließlich den eigenen Körper und das eigene Herz anspannen; Vergebung sei deshalb die aktivste Form der Praxis, um „sich selbst“ zu heilen – nicht für den anderen gedacht.

Im letzten Kapitel des Buches zeigt Jeongmok einen Weg, bei dem Leben und Übung zu eins werden: Er verbindet alltägliche Sorgen, etwa familiäre Beziehungen, das Wachstum von Jugendlichen oder den Stress von Berufstätigen, direkt mit dem Ort der Meditation.

Zehn Minuten am Tag: ein kleiner Akt, um den Atem zu beruhigen und die feinen Linien des eigenen Herzens zu betrachten. 『Tagesmeditation von Jeongmok』 wird für alle, die in einer komplizierten und steilen Zeit leben, ein verlässlicher und warmer Leuchtturm sein, der im Herzen Orientierung gibt.

  • Buchinformationen: 『Tagesmeditation von Jeongmok』 | Jeongmok verfasst | Su-Oh Jae | 300 Seiten | 18.500 Won