Meditationsprogramm im Nationalen Worin-Gebirgswald-Heilzentrum: Ruhe, die der Wald in 650 Metern Höhe vermittelt

Fotoquelle: Offizieller Blog der Jeollabuk-do-Sonderverwaltung
Fotoquelle: Offizieller Blog der Jeollabuk-do-Sonderverwaltung

In der Jeollabuk-do-Sonderverwaltung hat das Nationale Worin-Highland-Waldheilzentrum im Baegundaong-Tal in Baegun-myeon, Landkreis Jinan, seine Türen geöffnet. Der Ausläufer in 650 Metern Höhe wird von beiden Seiten eingerahmt: vom Deoktaesan (1.113 m) und vom Seongak-san (1.141 m). Als zweites nationales Waldheilzentrum in Korea, das von der Korea Forest Service und der Korea Forest Welfare Promotion Institute mit einer Gesamtsumme von 91,1 Milliarden Won (staatliche Mittel 72,9 Milliarden Won, regionale Mittel 18,2 Milliarden Won) auf einer Fläche von 617 Hektar geschaffen wurde, startete der Betrieb am 15. Oktober 2025 in vollem Umfang; am 6. November wurde die Eröffnungsfeier abgehalten. Es übernimmt nach Yeongju in der Provinz Gyeongsangbuk-do die Aufgabe eines Waldheil-Schwerpunkts für den Südwesten.

Die Luft auf dem Hochplateau unterscheidet sich in ihrer Beschaffenheit von der in der Innenstadt. Das Talwasser, das aus dem Felsgestein herabfließt, der Wind, der zwischen den Zedernkiefern zieht, und die darin enthaltenen Anionen sowie Phytonzide sind die erste Ressource, mit der das Heilzentrum wirbt.

Waldbummel und Hängemattenmeditation: Outdoor-Programme, bei denen der Wald zuerst anspricht

Die Outdoor-Programme werden mit sechs Routen des Heilwaldfußwegs, der insgesamt 11 km umfasst, und acht Waldheilflächen betrieben. Da die einzelnen Bereiche jeweils Charakter haben — etwa ein Zedernkiefer-Windwald, ein Anionen-Meditationswald oder eine Ruhezone für Geräusche des Wassers — kann man je nach Tagesverfassung den passenden Weg auswählen.

Auf den Waldwegen wachsen Zedernkiefern und Kiefern, daneben Birkenarten, Rotbuchen, Eichenarten und Lärchen in gemischtem Bestand. Zu den repräsentativen Programmen zählen Waldbummel und Nordic Walking. Sie verlaufen nach Anleitung eines Waldheilungsbetreuers: Man passt Atmung und Schrittlänge an und geht dann. Bei der Hängemattenmeditation legt man sich in eine Hängematte, die mitten im Wald hängt, und hält den Blick nach oben geöffnet. Während das Licht sich zwischen den Blättern bewegt, wird eine Zeit eingeräumt, in der man nichts weiter tun muss.

Singbowl und Teezeremonie-Meditation: Innenmeditation, die mit Klang und Duft eröffnet

Die Indoor-Meditationsprogramme werden im Waldheilzentrum durchgeführt. Bei der Singbowl-Meditation nimmt man den Klang und die Vibration der Schale mit dem eigenen Körper auf und lenkt die Aufmerksamkeit nach innen. Dafür nutzt man Schalen aus Bernstein-Jade und aus einer Legierung aus Zinngeschirr. Die Teezeremonie-Meditation ist ein Programm, bei dem man an jeden einzelnen Schritt beim Aufbrühen, Einschenken und Trinken des Tees die Sinne bindet. Beide Programme sind für Erwachsene auf einen ein-stündigen Kurs ausgelegt.

Darüber hinaus werden weitere Meditations- und Heilungsprogramme gesondert angeboten. Die Korea Forest Welfare Promotion Institute sagte, sie hätten neben maßgeschneiderten Kursen, die auf Stressabbau, die Stärkung der Immunität und die Verbesserung des Schlafs abzielen, auch spezialisierte Kurse für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes vorbereitet.

Wärmegeräte und Körperzusammensetzungs-Messung: Zeit, um den Zustand des Körpers zu prüfen

Im Raum für Gesundheitsförderung sind ein Zedernholz-Wärmedom, eine Wärmeanwendung für die Wirbelsäule sowie ein Massagegerät für den Wasserdruck vorhanden. Als ein-stündiger Kurs für Erwachsene eignet er sich gut, weil er sich nach einem Spaziergang auf dem Waldpfad daran anschließt, um verhärtete Muskeln zu lösen. Im Smart-Heilraum werden Gesundheitsmessungen mithilfe modernster Geräte durchgeführt. Dazu gehört die Körperzusammensetzungsanalyse mit InBody und OutBody sowie ein Erlebnis mit einem Ultraschall-/Klangwellen-Gerät; teilnehmen können Menschen aller Altersgruppen.

Medienkunst und Waldheilungsgerichte: ein Aufbau für Familienbesucher

Das Heilzentrum lässt seine Gäste nicht nur in meditativen Räumen für Erwachsene verweilen. In einem mit einem „Indoor-Wald“ gestalteten Raum für realistische Medienkunst läuft ein interaktiver Inhalt: Das Kind bemalt Tiere selbst, die dann auf dem Bildschirm in Bewegung zu sehen sind. Das läuft als 30-minütiger Kurs.

Auch das Essen ist ein Teil des Programms. In Verknüpfung mit einer „Wind(風)-Heilung“, die die klimatischen Besonderheiten des Jinan-Highland nutzt, wird ein Waldheilungsmenü angeboten. Eine Speiseauswahl, die Reize reduziert — etwa Reis mit gemischtem Korn, klare Sundubu-Jjigae-Suppe, Rinderhüftscheiben? (Hinweis: Hähnchenbrust-Zubereitung) — Hähnchenbrust-Ragout — und angemachtes Cheongpomuk — wird täglich unterschiedlich zusammengestellt. Neben Plätzen mit Blick aus dem Fenster gibt es einen eigenen Bereich für Gäste, die allein essen, damit auch sie entspannt bleiben können.

Nationales Worin-Highland-Waldheilzentrum/ Fotoquelle: Online-Community
Nationales Worin-Highland-Waldheilzentrum/ Fotoquelle: Online-Community

74 Übernachtungsräume mit Reservierung im Voraus

Die Unterkunft umfasst insgesamt 74 Zimmer: 57 Zimmer in Gruppenform, 10 Zimmer in Familien-Duplexform und 7 Zimmer in eigenem Familienformat. Damit können bis zu 270 Personen aufgenommen werden. Für den Bau wurden 576 m³ heimisches Holz verwendet; das entspricht einem Kohlenstoffspeicher-Effekt von 296.345 kg CO₂ — also der Menge, die 30-jährige Kiefern im Laufe eines Jahres aufnehmen: 36.586 Bäume.

Die Programme, die Unterkunft und die Mahlzeiten werden alle mit Reservierung im Voraus betrieben. Die Buchung erfolgt über das Wald-Integrationsplattform-Portal „Swoee-rang“ (sowie über die Nuri-Webseite). Für die Mahlzeiten muss man sich spätestens bis drei Tage vor dem Nutzungstag für Frühstück und Mittag- oder Abendessen entscheiden und anmelden; vor Ort am selben Tag können keine Käufe vorgenommen werden. Die Betriebszeiten liegen zwischen 9:00 Uhr morgens und 18:00 Uhr abends; zwischen 12:00 Uhr mittags und 13:00 Uhr nachmittags ist Zeit für die Vorbereitung der Einrichtung. Jeden Monat ist der erste Montag wöchentlich der reguläre Ruhetag. Da auf dem Programm das Gehen auf den Waldwegen und das Erleben der Wärmegeräte steht, werden bequeme Hosenformen und Sneaker empfohlen.

In den Zimmern gibt es keinen Fernseher und kein WLAN. Eine Nacht, in der man den Bildschirm nach unten legt und sich an die Dunkelheit vor dem Fenster sowie an das Geräusch des Wassers gewöhnt — das ist die Art von Ruhe, die das Jinan-Highland bereithält.